Donnerstag, 11. November 2010

Dresdner Verkehrsbetriebe ab sofort auch bei Twitter und YouTube!

Hallo!

Was habe ich da gerade auf der DVB-Webseite entdeckt?


Ab sofort gibt es nun aktuelle Nachrichten, Informationen etc. auch über einen eigenen Twitter-Account:


sowie Videos über einen eigenen YouTube-Kanal:


Einfach toll!

Rolf

Dienstag, 14. September 2010

Alle Bilder und Videos in meinem Blog sind ab sofort größer!

Hallo!

Nachdem ich schon vor ein paar Wochen meine beiden Blogs (Rolf Schreiter - Weltenbummler und Technik-Blog Dresden und Sachsen) optisch überarbeitet habe (neueres Design, mit mehr Platz in der Breite für größere Bilder und Videos) habe ich heute auch die restlichen Posts überarbeitet (die noch nicht auf das neue Format umgestellt waren), damit ich Euch meine Bilder in einem größeren Format präsentieren kann.

So wie hier ein Bild von der Bushaltestelle Altwachwitz in Dresden, wo man jetzt auch ohne zu Vergrößern die Nummer 63 der Linie auf dem Haltestellenschild gerade noch erkennen kann. Das war bisher nicht möglich!


Es ist doch ein gewaltiger optischer Unterschied von gestern zu heute, so dass man jetzt nicht mehr unbedingt auf jedes Bild bei mir klicken muss, um erst mal das wichtigste zu erkennen, da die Bilder und Videos jetzt fast doppelt so breit sind. (für Details kann man aber trotzdem nach wie vor reinklicken)

Darüber bin ich sehr froh, bisher waren die Bilder auf Grund der eingeschränkten Breite des Layouts eher klein und schmal, und man musste sich oft reinklicken, wenn man alles genau erkennen wollte. Besonders "ärgerlich" sicherlich bei meinen großen Bilderserien wie zum Beispiel von der wiedereröffneten Straßenbahnlinie 11 in Dresden nach Bühlau hoch (43 Bilder rund um die Straßenbahnlinie 11). Das ist jetzt alles vorbei, der Unterscheid ist gewaltig!

Und auch die Videos präsentiere ich jetzt durchgehend auf beiden Blocks in neuer Größe!
Als Kostprobe für die neue Größe ein neues Video von einem sehr sehr tieffliegenden Heißluftballon in meiner Nachbarschaft:


Die überarbeiteten Posts sind jetzt auch alle im Blocksatz geschrieben, das heißt der Text ist wie in der Zeitung links- und rechtsbündig, und wirkt wie aus einem Guss. (nur einzelne Posts ohne Bilder sind das noch nicht, aber die werde ich auch in den nächsten Tagen überarbeiten...)

Das Design meines Technik-Blog Dresden und Sachsen gefällt mir noch nicht 100%-ig, aber im Moment ist bei Blogger noch nicht besseres für meinen Geschmack dabei.

So ich hoffe, Euch gefällt die neue Größe, und ihr kuckt öfters mal rein, wenn es etwas Neues gibt (man kann meine beiden Blogs ja auch abonnieren, dann muss man nicht jeden Tag umsonst nachschauen, weil so oft poste ich auch nichts!), und ich verabschiede mich mit einem Bild von der Fähre in Dresden Johannstadt, auf dem man im Hintergrund sogar gerade noch so die Frauenkirche ausmachen kann, ohne zu vergrößern...


Alles Gute meinen Lesern...

wünscht

Rolf Schreiter

Dienstag, 17. August 2010

Eine Straßenbahn in Dresden fährt mit Werbung für Spee!

Hallo!

Passend zum Wetter, und weil mir heute wieder die "Spee"-Bahn vor der Nase herumfuhr, stelle ich nun doch noch dieses Bild in den Blog hier, welches ich noch mit meinem ersten speziellen Fotohandy gemacht habe:


Eigentlich wollte ich es nicht veröffentlichen, weil die Frau im Vordergrund so unglücklich kuckt, aber weil ich die Bahn heute schon wieder sah, wie sie Richtung Hauptbahnhof Dresden fuhr, und das Wetter in etwa genauso regnerisch war wie damals am 3. März 2008, habe ich mir nun doch einen Ruck gegeben, und zeige das Bild Euch allen!

Ich finde den Werbeaufdruck an dieser Bahn recht nett, und wie ich heute sah, fährt auch nach über 2 Jahren noch eine Bahn mit Werbung für Spee in Dresden.

Bei der Straßenbahn handelt es sich um den von 2001 bis 2002 gebauten siebenteiligen Typ NGT 8 DD aus Bautzen mit insgesamt 8 Achsen.

Alles Gute und allzeit Gute Fahrt wünscht

Rolf Schreiter

Panne in der Werbung: Mobiles Internet von Freenet im Angebot mit einer Geschwindigkeit von bis zu 7,2 kBit/s!!! Unglaublich!

Hallo!

Das ist ja wohl der Hammer, was ich gerade entdeckt habe (mal auf die Anzeigen oben und rechts achten!):


Da bietet Freenet doch tatsächliches mobiles Internet  an, in DSL-Geschwindigkeit bis zu 7,2 kBits/s!

An so langsames Internet kann ich mich gar nicht mehr erinnern, da hatte ich selber noch gar keines. Und als mich Freunde 1999 an ihren Computer ließen gab es auch ohne ISDN damals schon um die 56 kBit/s!

Das ist hier bei Freenet vollkommen schief gegangen, natürlich meinen sie eine Geschwindigkeit von 7,2 Mbit/s, und nicht von 7,2 kBit/s. Das ist ja das 1000-fache!

Ich selber nutze ja auch seit Anfang 2005 mobiles Internet am Handy regelmäßig (ich war viel unterwegs, und da ist das eine feine Sache, und seit Anfang 2008 nutze ich das auch für mein Laptop. Eine feine Sache, so habe ich doch hier in Bühlau 3,6 Mbit/s anliegen, und kann damit mit einem durchschnittlichen DSL-Anschluss mithalten von der Geschwindigkeit her.

Nur leider wird das mobile Internet begrenzt von der Menge der übertragenen Daten her, so dass es für Menschen die viel im Internet unterwegs sind, eigentlich kein vollwertiger Ersatz ist. Ich habe noch einen älteren Vertrag von einem Drittanbieter der das Vodafone-Netzt nutzt, und kann da 10 GB im Monat "abrufen". Zur Zeit sind die meisten Verträge mein mobilen Internet auf 5 GB beschränkt, dass heißt, danach wird die Geschwindigkeit von "DSL"-Geschwindigkeit auf meistens um die 64 kBit/s gedrosselt, womit man dann eine Geschwindigkeit hat wie ISDN vor 10 Jahren im Normalfall ermöglichte.

Aber das ist heute nicht mehr zeitgemäß, so kann man dann mit den 64 kBit/s keine Videos im Internet mehr anschauen (zum Beispiel bei YouTube, oder in den Mediatheken der TV-Sender), das Laden von besonders anspruchsvollen Seiten von der Optik und Aufmachung her dauert ewig (zum Beispiel Bild.de, Opel.de), und auch so manche andere nette Sache im Internet kann man dann vergessen, wenn die Drosselung einsetzt.

Nun hat jeder ein anderes Surfverhalten und nicht jeder hat so viel Zeit wie ich und nutzt das Internet so intensiv wie ich. Aber da ich im Monat im Schnitt zwischen 15 und 20 GB Traffic (Datenvolumen) habe, ist mein Kontingent schon nach der guten Hälfte der Zeit verbraucht, und den Rest des Monats darf ich mich dann durch das Internet quälen! Schade.

So komme ich mir immer vor als ob ich ein schnelles Auto habe, was ich aber nur ein mal im Monat für 15 Minuten über die unbegrenzte Autobahn jagen darf, und dann ist es schon wieder vorbei, dann darf ich es nicht mehr fahren in dem Monat, dann muss es wieder in die Garage, weil das dem Autobauer nicht gefiel, weil es vielleicht sonst zu viel genutzt wird...

Es gibt so viele andere Menschen, denen das Limit bei den mobilen Datendiensten auch missfällt. Aber scheinbar wollen es die Netzbetreiber nicht! Vielleicht wird sonst das Netz überlastet. Wer weiß?

Dabei würde ich auch gern 5 oder 10 Euro mehr zahlen pro Monat, wenn ich dafür ein größeres (ausreichendes) Volumen nutzen dürfte. So bin ich da ja gar nicht ;-), aber auch das ist nicht drin (momentan), ich habe da schon angefragt (bei Vodafone). Schade!

Wahrscheinlich sagen sich die Mobilfunkbetreiber, das mobile Internet ist für unterwegs gedacht, da braucht man im Normalfall nicht so ein großes Volumen, weil man dann die anderen Sachen sowieso zu Hause am Computer mit Internetanschluss erledigt. Ja, aber dann gibts es noch die Leute wie ich zum Beispiel die aus irgendwelchen Gründen kein Internet per Kabel bekommen können oder nicht wollen.

Ich wohne zum Beispiel in einem netten möblierten Zimmer, was man einfach so anmieten kann, und da habe ich jetzt mal Vodafone angesprochen wegen einer Internetleitung. Aber obwohl der Vermieter sogar so nett war, mir das zu gestatten, mir DSL ins Zimmer legen zu lassen, bekam ich von Vodafone die Auskunft, dass die Telekom hier keine freie Leitung zu Verfügung stellen kann.

Auch O2 kann hier nichts anbieten.

Und so gibts es auch Regionen wo über die Leitungen noch kein schnelles Internet bereitgestellt werden kann. Dort kann man als Alternative eigentlich nur auf das mobile Internet über den Mobilfunk zurückgreifen, was meistens besser ausgebaut ist, als Internet über die Telefonleitungen. Aber dort wird eben die Geschwindigkeit ab einem bestimmten Volumen gedrosselt. Und wer schon mal intensiv das Internet genutzt hat (und eine Verbrauchsanzeige etc. hat), weiß wie schnell 5 GB verbraucht sind.


Aber zurück zu Freenet, zurück zur heutigen Werbeanzeige von Freenet auf der Internetseite der Zeitung Welt.

Ich habe mir extra dann die Mühe gemacht, und habe in einem Teil des Unternehmens in Norddeutschland angerufen, damit die ihre etwas schiefgegangene Werbung zurücknehmen können. Vielleicht ist es denen noch gar nicht aufgefallen?

Auf der Internetseite, wo man dann hingeleitet wird, wenn man das Angebot anklickt, steht es übrigens richtig: Highspeed Internet bis zu 7,2 Mbit/s steht da.

Also gut, doch kein Aprilscherz, was ich im ersten Moment fast dachte...


Auf das die mobilen Internetangebote mal wieder besser werden!

Alles Gute aus Dresden wünscht

Rolf Schreiter


PS. Auf einem recht neuen Angebot von Vodafone las ich im "Kleingedruckten", dass bei einer Datenübertragungsrate von 14,4 Mbit/s erst ab einem Volumen von 10 GB gedrosselt wird, und nicht wie jetzt meistens üblich bei 5 GB, aber das würde mir auch nicht so wirklich helfen.

Montag, 19. Juli 2010

Zur Zeit ist die für Dresden ungewöhnliche Baureihe 145 auf der S30 Dresden - Freiberg unterwegs (statt der Baureihe 143)!

Hallo!

Ein Freund aus Freiberg gab mir den Tipp, dass zur Zeit auf der S 30 Dresden Hbf - Freiberg statt der üblichen BR 143 die Doppelstockwagen mit einer BR 145 bespannt sind. Das ließ ich mir natürlich nicht entgehen und bin heute Mittag zum Hauptbahnhof in Dresden und habe die S-Bahn von Freiberg abgefangen, die kurz vor halb 3 in Dresden ist.



Dazu gibts natürlich wie immer (wenn es geht) ein Video, was die Einfahrt der S30 heute von Freiberg im Dresdner Hauptbahnhof zeigt. Leider habe ich etwas (am Anfang sehr) gewackelt, und war auch ganz verblüfft von der gut ausgelasteten S-Bahn, so dass es nur ein kurzes Video ist:



Im Spätherbst ist ja angedacht, die regulären Lokomotiven der Baureihe 143 der S-Bahn Dresden durch modernere Loks zu ersetzen. Zuletzt habe ich sogar was vom Taurus gehört, kann es mir allerdings nicht vorstellen!

Bloß dass man jetzt die Baureihe 145 nimmt, kann ich mir auch nicht so recht vorstellen, weil es mit der BR 146 ja eine echte und moderne Personenzulok gibt. Die 145 ist ja eigentlich eine Mehrzwecklok (diese gehört laut Lokkasten zu DB Railion Berlin) und ist erst nachträglich mit einem Nahverkehrspaket ausgerüstet worden. Entweder will man diese Loks hier wirklich einsetzten, oder sie nehmen sie erst mal zum Antesten, für diese Baureihentypen in Dresden überhaupt.

Wie auch immer, die nächsten Monate werden es zeigen.

Gute Fahrt wünscht

Rolf Schreiter

Freitag, 9. Juli 2010

Solaris Urbino 18 aus Berlin (mit Klimaanlage!) zu Besuch in Dresden

Hallo!

Eigentlich wollte ich heute nur mal von einem Ende der Stadt zum anderen Ende, und dachte schon vorher an den heißen Bus (bei ungefähr 30 Grad draußen). Doch dann kam alles anders...


Als ich an der Haltestelle Tännichtstraße wartete, kam auf einmal kein gelber Bus der DVB um die Ecke, sondern ein weißer Bus (mit eingeschaltetem Fahrlicht). Da dachte ich schon, was geht denn jetzt los. Und als ich dann einstieg dachte ich, man, hier ist es aber angenehm kühl drin. Tja, der Bus hatte Klimaanlage!

Vorab schon mal ein erstes Bild vom Objekt:


Die DVB (Dresdner Verkehrsbetriebe) haben nämlich weder in ihren modernen Bussen (Mercedes-Benz, Solaris, MAN) noch in ihren neuen Straßenbahnen (Bombardier Transportation Bautzen) eine Klimaanlage eingebaut. Weil es wahrscheinlich ganz schöne Zusatzkosten in der Anschaffung, Unterhaltung und Wartung sind, haben Sie komplett auf eine Kühlanlage verzichtet, und versuchen zum Beispiel mit einer optimierten Lüftung in den neueren Straßenbahnmodellen der warmen Luft im warmen (heißen) Dresdner Sommer Herr zu werden!

Aber ich will es kurz machen, jedenfalls saß ich heute in einem angenehm temperierten (gekühlten) Bus der Linie 61 von Weißig nach Löbtau, und als ich dann ausstieg habe ich gleich die DVB angerufen und ihnen mitgeteilt, dass man solche Busse öfters hier in Dresden fahren lassen könnte. Also ich meine Fahrzeuge mit Klimaanlage. Die freundliche Frau am Servicetelefon der Dresdner Verkehrsbetriebe versprach mit, meine "Empfehlung" weiterzugeben.

Vor ein paar Monaten saß ich mal in einem "kurzen" Solarisbus, in dem man auch eine Klimaanlage eingebaut hatte (die allerdings noch nicht in Betrieb war). Der Fahrer sagte mir damals auf Nachfrage, dass man (versucht) eine Klimaanlage in verschiedene Modelle nachträglich einzubauen. Ich meine das wäre ja auch sinnvoll, in unserer heißen Gegend hier!

Der Bus heute hatte jedenfalls ein Berliner Kennzeichen. Ich glaube aber nicht, dass er von der BVG ist, aber das können mir ja mal ein paar Berliner da schreiben, sondern eher ein Vorführbus oder ähnliches von Solaris direkt.

Ich dachte noch schade, nicht mal ein Foto gemacht.

Aber dann kam der Hammer!

Auf der Rückfahrt ärgerte ich mich erst, dass die 61 in die ich am Haltepunkt Strehlen einstieg ein "Einrücker" war, und ich am nächsten Halt schon wieder aussteigen muss, wenn ich nicht mit in den Betriebshof Gruna fahren wollte (ich war dort schon mal und habe einen Solaris Urbino 18 Gelenkbus zweimal um die Hallen gelenkt, aber das ist eine andere Geschichte), aber daß der nächste Bus schon ungefähr 4 Minuten später kommen sollte, wo ich an der Haltestelle war, beruhigte mich.

Begeistert war ich aber dann, als genau wieder dieser Bus um die Ecke kam, mit dem ich eben schon hinzu gefahren bin. Toll, so ein Glück, bei so vielen Bussen genau zwei mal am Tag den zu erwischen, der eine Klimaanlage hat! In Konstanz am Bodensee (wo ich 2006 wohnte) war die Chance erheblich höher, weil nur noch die älteren Mercedes-Modelle dort keine Klimaanlage hatten, aber hier in Dresden war es heute wie zwei 6-er im Lotto!

Da ich noch etwas Zeit hatte bin ich an meiner Ausstiegshaltestelle vorbei bis zur Endhaltestelle nach Weißig bei Dresden gefahren, um dort Bilder und Videos zu machen:


Und die Heckansicht:


Und von innen:


Und natürlich habe ich dann auch noch ein Video gedreht, wenn ich schon einmal in diesem Bus sitze:

1. Teil: Von dieser Endhaltestelle in Weißig (bei Dresden) aus bis kurz vor die nächste Haltestelle (mit Anlassen des Motors im Video):


Noch nicht genug? Ok, dann gehts im zweiten und etwas längeren Teil vom Ortsausgang Weißig (Haltestelle: Am Steinkreuz) weiter nach Dresden rein zum Ullersdorfer Platz in Dresden-Bühlau, wo ich aussteige und den Bus von außen filme. Zufällig kommt noch eine 45 Meter lange Straßenbahn an, die gar nicht in das Objektiv meiner Handykamera passt, so lang ist sie. Aber seht selbst:


Und zum Schluss noch mal ein kleiner wehmütiger trauriger Blick auf die Dachaufbauten für die Klimaanlage, weil wir so was (die Klimaanlage) hier in Dresden nicht alle Tage haben:


Vielleicht liest ja meinen kleinen Bericht ein Verantwortlicher der DVB, und irgendwo finden sie vielleicht doch eine Möglichkeit, ihre Fahrzeuge (in Zukunft) mit Klimaanlage auszurüsten.

Allzeit gute und angenehme Fahrt wünscht

Rolf Schreiter


PS. Ach so, das habe ich ja ganz vergessen zu erwähnen. Ich habe schon den Eindruck, dass der Motor etwas mehr leisten muss, wenn die Klimaanlage an ist (der Motor klingt etwas angestrengter als sonst), aber ich als Fahrgast merke dank 310 PS Motorleistung keine Einbußen im Fahrbetrieb. 

Und wie immer, zum Vergrößern einfach auf die Bilder klicken!

Samstag, 19. Juni 2010

4-teiliges Video "Linienbus mit Anhänger (MAN/GÖPPEL MAXI TRAIN) auf Testfahrt in Dresden" nun als Komplettvideo

So, nun habe ich es Dank der einfach und schnellen Hilfe von Youtube geschafft, die 4 Teile meines Videos über den MAN/GÖPPEL MAXI TRAIN in Dresden zu einem einzigen zusammenzufügen:


Eigentlich wollte ich die 4 Teile schon vorher zu einem einzigen zusammenzufügen, habe aber keine Software gefunden, die das genau so macht wie ich wollte. Bei meinem vorherigen Handy konnte ich die Videos dirket im Handy verlustfrei bearbeiten. Traumhaft! Durch einen Bericht bei golem.de bin ich nun auf die Schnittfunktion von Youtube aufmerksam geworden (http://www.youtube.com/editor), und schwups die wups, fertig ist nun der komplette "Film".

Samstag, 24. April 2010

3 unschöne Dinge im Netz der DVB

Hallo!

Heute Abend hat es mich mal wieder so angekotzt, dass ich es nun doch in meinem Blog schreibe:

1. An der Haltestelle Angelikastraße wollte ich von der 64 vom Elbepark kommend in die Straßenbahn 11 nach Bühlau umsteigen. Der Bus wartete als ich ausstieg (schön für die Fahrgäste der etwa 2 Minuten später kommenden Straßenbahn), bis die Straßenbahn kam. Das Problem ist nur, die Haltestelle wurde vor wenigen Wochen neu eröffnet nach einem Totalumbau der Bautzner Straße an dieser Stelle. Dabei hat man die Haltestelle aber zu kurz für für einen Gelenkbus und eine 45-Meter-Straßenbahn gemacht, so dass der letzte Teil der Straßenbahn noch vor der Haltestelle direkt neben einem Geländer zum Halten kam. Ich dachte erst, wie wird sich der Straßenbahnfahrer entscheiden, aber Nein, hat er die Türen doch aufgemacht. Gut für die Umsteigenden Fahrgäste, schlecht für Fahrgäste die im letzten Teil aussteigen wollten. Das gleiche Problem gibts zum Beispiel auch am Bahnhof Neustadt. Wenn dort zwei 45-Meter-Bahnen hintereinander stehen befindet sich das letzte Teil noch auf dem Fußgängerüberweg. Meistens bin ich da aber froh wenn die so halten und die Türen auf machen, schließlich bin ich ja noch jung. Beschissen ist auch die Haltestelle Walpurgisstraße. Während am Hauptbahnhof Nord, am Pirnaischen Platz und auch an der Prager Straße immer zwei 45-Meter-Bahnen halten können, geht das an der einzigen Haltestelle dazwischen nicht! So kommt es dort meistens zu einem kleinen Stau an der Haltestelle, wenn zwei Bahnen hintereinander auf der Strecke sind, weil nicht beide in die Haltestelle passen.

Punkt 2 ist die neue Haltestellengestaltung an der Angelikastraße. Ich habe nichts gegen neue Sachen, aber hier ist die Gestaltung nicht so gut gelungen. Oft will ich (wie so viele andere auch) aus Bühlau kommend in die 64 Richtung Stauffenbergalle, Trachenberger Platz, Elbepark umsteigen. Im Schnitt hat man dazu 1 bis 2 Minuten Zeit (nach Fahrplan). Nun ist jetzt alles sehr sicher gestaltet. Allerdings wird die Zeit knapp, weil man erst auf den stadteinwärtigen Fußweg wechseln muss. Dann die Bautzner ein kurzes Stück stadtauswärts entlanglaufen muss. Dann an einer Ampel die Bautzner wieder queren muss, um auf die Haltestelleninsel in der Mitte der Fahrbahn zu kommen. Das ganze wird oft schwierig in der dafür vorgesehenen Zeit, so dass eigentlich fast alle den etwas kürzeren, aber viel direkteren Weg ohne Überquerung der Fahrbahnen und Ampel über die Gleise zurück zur anderen Haltestelle nehmen. So ist das nicht gedacht, das sieht man an den entsprechenden Geländern, aber was will man machen, wenn man den Bus noch schaffen will. Ich bin kein Planer für Haltestellen, aber vielleicht hätte es hier noch eine etwas andere Lösung gegeben.Schön ist das nicht!

Und Punkt 3 finde ich persönlich am meisten zum Kotzen! Da war nun die Straßenbahnstrecke nach Bühlau raus über 1 Jahr gesperrt. In dieser Zeit hat man auch auf einigen Kilometern die Gleise ausgetauscht. Ich sage mal ausgetauscht und nicht erneuert, weil ich die Arbeitsqualität der Gleisbauer zum Kotzen finde! Es waren einige Langsamfahrstellen und Stellen, wo die Straßenbahn aufgrund schlechter Gleise ins Schlingern kommt mit zu Beseitigen (z. B. ein kurzes Stück von der Haltestelle Weißer Adler Richtung Betriebshof Bühlau; und schlechte Gleise mit Geschlinger gabs am Berg von der Mordgrundbrücke hoch zur Plattleite). Doch was muss ich berichten: Obwohl die Gleise am Berg zur Plattleite hoch komplett neu verlegt sind, gibts es dort an manchen Stelle seitliche Schläge von den Schienen, wodurch die Straßenbahn ins Kurveninnere gestoßen wird, so dass erst heute Abend wieder zwei Männer, die gerade aufgestanden waren um an der Plattleite auszusteigen, in eine Sitzgruppe gefallen wären. Auch hinter dem Weißen Adler gibts es in der Straßenbahn Schläge von den Schienen (sowohl horizontal als auch vertikal), die auf eine schlechte Qualität der Gleisverleger schließen lässt. Genauso wie die Dichtungen neben der Schiene zum Asphalt der Straße. Nach nicht mal einem Jahr waren die Dichtungen im Bereich etwas oberhalb der Haltestelle Plattleite schon wieder rausgebröselt! Also entweder hat das nicht viel gekostet (hoffentlich ist es so), oder die Firma hat hier Pfusch abgeliefert und keiner hats so richtig gemerkt. Oder man baut heute so (mit rausbröselnden Dichtungen an den Schienen - keine Ahnung).

Das das die DVB noch nicht gemerkt haben (aber die Fahren ja auch - bis auf die Fahrer - nicht so oft da lang)?

Mensch Mensch, schön ist das nicht! Besonders die schlecht verlegten Gleise. Die Deutsche Bahn könnte sich so etwas auf Strecken wo der ICE mit 200 bis 300 Sachen fährt nicht erlauben! Nun wird hier nur mit 60 bis 70 Sachen gefahren, aber schön ist das nicht, dass die frisch verlegten Gleise so ein schlechtes Fahrgefühl vermitteln! Das habe ich schon anders erlebt (ich bilde mir ein auch in Dresden).



PS. Ich möchte mich etwas korrigieren: Als ich Ende Mai noch einmal die Gleise in der am Weißen Hirsch genauer betrachtete schien nicht alles so schlimm zu sein. Entweder sind die Dichtungen nur partiell so schlecht  gemacht, oder man hat schon "nachgebessert".

Sonntag, 18. April 2010

MAN/GÖPPEL MAXI TRAIN auf Testfahrt in Dresden im April 2010

Hallo!


Gestern am Samstag 17. April 2010 bin ich nun endlich mit dem neuen MAXI TRAIN von MAN und GÖPPEL durch Dresden Probe gefahren.





Zwei Wochen befindet sich diese Kombination aus MAN-Linienbus und GÖPPEL-Anhänger in Dresden im Testbetrieb auf den Linien 61 und 62, die beide sehr stark ausgelastet sind und deshalb in Zukunft eventuell durch neu zu bauende Straßenbahnlinien übernommen werden sollen.

Obwohl auf beiden Linien Gelenkbusse eingesetzt werden reicht ein 10-Minuten-Takt nicht aus. Die 61 fährt an der Technischen Universität Dresden vorbei und wird zeitweise durch die E61 unterstützt, so dass es hier etwa zu einem 5-Minuten-Takt kommt.

Die 62 verbindet zwei Stadtteile mit der Innenstadt und fährt bereits jetzt mit hoher Auslastung, obwohl der Takt bei etwa 6, 7 oder 8 Minuten in der Hauptverkehrszeit liegt.

Deshalb suchen die Dresdner (Verkehrsbetriebe - DVB) nach Lösungen und haben das Angebot des Herstellers MAN angenommen, eine relativ neue Version eines Busses mit Anhänger von der Firma GÖPPEL Probe zufahren.


Natürlich habe ich es mir nicht nehmen lassen, und bin mit dem für Dresden neuen Gespann mitgefahren.

Am Anfang war das gar nicht so einfach, weil, trotzt Unterstützung der DVB-Hotline-Mitarbeiter der Bus am Freitag-Mittag auf der E61 von Gruna/Karcheralle/Tiergartenstraße nach Löbtau nicht kam. Eventuell wurde er kurzfristig ersetzt. Aber ein Mitarbeiter der DVB war so nett mir später am Tag die Fahrzeiten für den Samstag zu geben. Da hat dann auch alles geklappt und ich kann nun hier meine Fahreindrücke schildern und ein paar Bilder präsentieren. Die Videos die ich gemacht habe, sind schon seit Samstag Abend bei Youtube unter http://www.youtube.com/user/Blogbetreiber online.

Jedenfalls bin ich da am Samstag Mittag zum Uniklinikum Dresden gefahren, weil dort die 62 ihre Fahrt nach Dresden-Dölzschen beginnt. Der MAXI TRAIN kam wie versprochen (mit einer leichten Verspätung von etwa 2 Minuten) an, und es entstand während des kurzen Aufenthalts bis zur Weiterfahrt ein Video von Außen, dass auch das Kupplungssystem (die Deichsel) gut zeigt:


An der Endhaltestelle in Dölzschen hatte ich genug Zeit, um diese Fotos des Kupplungssystems zu machen:




Leider ist die Zugmaschine in weiß, und der Anhänger in rot, so dass nicht alles wie aus einem Guss wirkt, aber trotzdem kann man erkennen, dass der Anhänger optisch von den Maßen her sehr gut auf das Zugfahrzeug abgestimmt ist.


Ich bin zuerst in das Zugfahrzeug eingestiegen, um ein Gefühl für die Motorbelastung zu bekommen. Immerhin soll der Anhänger (am bis zu 18 Tonnen schweren Linienbus) noch einmal bis zu 14,5 Tonnen zusätzlich wiegen. Der Busfahrer verriet mir bei dem Aufenthalt am anderen Ende der Linie in Dölzschen, dass dieser Bus extra mehr Leistung mit umschaltbaren Übersetzungen hat, damit die zusätzliche Last in allen Lagen gut bewältigt werden kann. Während vergleichbare Busse in dieser Länge von 12 Metern oft 260 oder 280 PS haben, hat diese Ausführung von MAN 312 PS.


Also jedenfalls saß ich am Anfang direkt über dem Motor und hatte das Gefühl, dass man schon heraushört, dass der Motor ganz schön was leisten muss, und der Bus jetzt auch nicht so schnell beschleunigt. Allerdings hat sich im weiteren Streckenverlauf gezeigt, dass man doch schneller beschleunigen kann, und ich war dann am Ende vollkommen zufrieden mit der gebotenen Leistung (Beschleunigung/Fahrgefühl).


Nach ein paar Haltestellen habe ich mich hinten in den Anhänger gesetzt und war vom Fahrgefühl sehr überrascht. In Kurven ist es ein ganz anderes Gefühl als in einem normalen oder einem Gelenkbus. Die Erklärung folgt auf dem Fusse: Beim Anhänger sind alle 4 Räder gelenkt, so dass der Anhänger in Kurven Bewegungen macht, die man von anderen Fahrzeugen nicht gewohnt ist. Und: Obwohl es wirklich eigenartig war fand ich es eher angenehm! Ein kurzes Video von den gelenkten Achsen während der Kurvenfahrt was ich gemacht habe findest Du unter http://www.youtube.com/user/Blogbetreiber oder auch gleich hier:


Sowie ein kurzes Video, wo trotzt Kurvenfahrt (wegen dem kleineren Radius) die Räder nicht auslenken müssen:


Kommen wir zunächst noch einmal auf die negativen Erfahrungen mit dem Hänger, bevor ich anfange zu schwärmen! Wie bei so manchen anderen Bussen oder Fahrzeugen gibt auch der Hänger auf den teils schlechten Straßen an der Linie 62 glucksende Geräusche vom Fahrwerk von sich. Außerdem habe ich, wenn es schnell gehen musste, die Taster für die Türöffnung nicht gefunden, weil sie optisch anders aussehen, als bei den meisten anderen Dresdner Bussen.


So, und jetzt zu den positiven Fahreindrücken des Anhängers. Wie ich schon schrieb ist das Fahrgefühl durch die Allradlenkung ein anderes als man gewohnt ist. Ich fand das aber eher angenehm, genauso wie die Stille im Anhänger, sollten nicht gerade ein paar leicht angeheiterte Dynamo-Fans (so wie am Samstag) mitfahren. Den Motor hört man eigentlich nur während der Fahrt beim Beschleunigen zeitweise etwas durch die doppelverglassten Scheiben. Ansonsten ist es im Anhänger mucksmäusschen still. Im Bus hat man ansonsten immer den Motor präsent (zumindest wenn man eher hinten sitzt), hier hört man aber höchstens, wenn die Hydraulik etwas zu tun hat, da er sehr gut gedämmt ist und ja über keinen eigenen Fahrmotor verfügt.


Haltestellendruchsagen funktionieren wie in den Dresdner Bussen bereits gewohnt.

Die Dresdner Ausführung des Anhängers war eher eine mit mehr Sitzen. Trotzdem war zwischen den beiden Türen des Anhängers Platz für Fahrräder, Kinderwagen oder Rollstuhlfahrer.


Die Federung war eher weicher als von den Bussen gewohnt, trotzdem machte der Anhänger angesichts so mancher noch nicht ausgebauter Dresdner Straßen auf der Strecke vom Uniklinikum nach Dölzschen sehr heftige Auf-und Abwärtsbewegungen, die zum Glück von den besonders komfortablen und weichen Sitzen des Hängers (so gut gepolsterte Sitze gibts sonst gar nicht im Normalfall in Dresden) abgefangen wurden.

Die Länge des Gespanns in dieser Variante (MAN BUS A21 und GÖPPEL MAXI-Trailer G11) beträgt 23 Meter, weshalb dieser Bus auch nur mit Sondergenehmigung in Dresden fahren dufte. Teilweise hatte ich das Gefähl, das der Busfahrer schon etwas konzentrierter als auch mit einem Gelenkbus fahren muss, weil das Gespann eben doch noch etwas mehr Straßenraum braucht. Natürlich fehlt hier auch die jahrelange Routine mit solchen Fahrzeuge in Dresden. Dazu kam noch, das ausgerechnet jetzt an der Endhaltestelle in Dölzschen gebaut wird, so dass es mit diesem Gespann Millimeterarbeit war, den Bus im verengten Kreisel zu wenden.


Der Anhänger ist auch Niederflurig ausgelegt (Einstiegshöhe 34 cm), und bot in der momentan nach Dresden gelieferten Version geschätzt 36 Personen einen Sitz-Platz, und damit ungefähr so vielen, wie der normale Linienbus, der als Zugmaschine eingesetzt wurde, auch Sitzplätze anbietet (32). Es gibt ihn zum Beispiel aber auch noch in einer Variante mit einem großen Abstellbereich gegenüber der Tür 1 für Fahrräder, Kinderwagen etc., dann bekommen noch 30 Fahrgäste einen Sitzplatz.

Zwischen den beiden Einheiten befinden sich zwei große blaue Absperrbänder, die Personen vor dem (auch unbeabsichtigten) gefährlichen Übersteigen der Deichsel bei Stillstand des "Zuges" abhalten soll.


Es ist ein angenehmes Fahren im Anhänger, ruhiger als vorn und witzig, wenn der Fahrer etwas schneller um Kurven fährt, und (für mich) mit so einer gewissen besonderen Atmosphäre, weshalb das gerne öfters sein drüfte. Ich habe auch schon positives Feedback während der Fahrt von Fahrgästen gegenüber dem begleitenden Personal der DVB feststellen können. Nur planen die DVB (leider) momentan eher nicht, solche Fahrzeuge für den Linieneinsatz zu beschaffen.

Auf der Rückfahrt bin ich dann an der Haltestelle Chemnitzer Straße ausgestiegen, und habe dort dieses 4. und letzte Video gedreht, welches den MAXI TRAIN bei der (recht flotten) Abfahrt Richtung Innenstadt (und von dort aus weiter zur Augsburger Straße am Uniklinikum Dresden) zeigt:


Alles in allem muss ich sagen, eine schöne Idee mit dem Anhänger und ein angenehmes Fahren darin!


Vielleicht komme ich ja mal wieder in den Genuss, mit so einem Bus und Anhänger zu fahren.

Alles Gute wünscht

Rolf Schreiter