Montag, 14. Dezember 2009

Neue Straßenbahn in Dresden auf Testfahrt entdeckt (eventuell die 2839)

Hallo!

Auf meinem Weg von Bühlau in die Stadt rein kam mir kurz nach einer regulären Straßenbahn der Linie 11 eine zweite Bahn entgegen, was mich stutzig machte. Dann sah ich aber in der Anzeige Testfahrt stehen und wenn ich richtig gesehen habe, war es die 2839, also die 39. 45-Meter-Bahn für Dresden. Dann fehlen nur noch 4. Und wenn sie in Bautzen weiter so schnell arbeiten sind die vielleicht schon im Februar alle hier in Dresden. Zur Zeit scheinen die ca. 2 Bahnen pro Monat für Dresden zu produzieren statt wie bisher ca. eine.

Falls ich sie noch einmal erwische, gibt es hier in meinem Blog noch ein Bild von der 2839 zu sehen.

Schöne Grüße aus Dresden von

Rolf Schreiter



Nachtrag am 27. Dezember 2009:

Inzwischen habe ich die 2839 schon im Linieneinsatz auf der Linie 11 gesehen.

Dienstag, 1. Dezember 2009

43 Bilder rund um die Straßenbahn-Linie 11 in Dresden während der über 14 Monate dauernden Vollsperrung für die neue Waldschlösschenbrücke 2008/2009

Hallo lieber Straßenbahn-Interessierter!

Wie versprochen gibst nun ein paar Bilder aus meiner persönlichen Sammlung, die die Straßenbahnlinie 11 in Dresden von Zschertnitz nach Bühlau betreffen. Besonders die Zeit um die Vollsperrung der Strecke ab September 2008 bis November 2009 zeige ich hier in chronologischer Reihenfolge.

Zum Vergrößern der Fotos einfach darauf klicken. Das ist teilweise auch notwendig, da man sonst wichtige Details gar nicht sieht!
Bis auf Ausnahmen (wo es aber aus dem Text hervorgeht) kommt immer zuerst das Bild, und darunter folgt die Bildbeschreibung mit Datumsangabe.

Meine Fotos zeigen sicher nicht alle Fassetten der Bauzeit, aber ich denke sie sind trotzdem ganz interessant. Los geht es mit ein paar Bildern, die ich noch vor der Vollsperrung gemacht habe:




Am 15.Januar 2008 fährt die Bahn zwar noch bis Bühlau, aber die Gegner der notwendigen Baumfällung für die Straßenverbreiterung im Umfeld der neuen Waldschlösschenbrücke (unter anderem Robin Wood) versuchen die Bäume zu schützen (einen besonders großen und alten Baum halten sie besetzt mit einer Art Baumhaus), deshalb muss die Polizei mit Spezialkräften am frühen Morgen die Bäume befreien, nachdem es der Stadt am Vortag nicht gelungen war die Bäume ohne Polizeieinsatz zu fällen. Außerdem demonstrieren noch welche der Gegner auf der Straße, so dass der gesamte Verkehr zum erliegen kommt und auch ich (wie so viele andere, die an diesem Morgen auf Arbeit wollten) die ganzen Strecke laufen dürfen. Vor meiner Bahn standen noch 3 weitere im Stau.



Am 12. September 2007, also wenige Monate zuvor ist die Stelle, wo die Waldschlösschenbrücke hin soll noch ganz unberührt. Auf mich wirkt diese Ecke eher trist, deshalb finde ich den Verlust im Gegenzug für einen neuen Elbübergang an dieser Stelle nicht so schlimm. Zumal ich dann nicht mehr den Umweg mit der Fähre machen muss, die mehrere 100 Meter elbabwärts anliegt.




Am 26. März 2008 ist die mit weißer Werbung für ein Samsung-Handy beklebte 11 in leicht winterlich weiß angehauchter Landschaft auf Abwegen unterwegs. Nämlich zur Hugo-Bürkner-Straße, da mal wieder auf der eigentlichen Strecke nach Zschertnitz gebaut wird. Der Fahrer muss hier die Weiche noch von Hand stellen und verlässt dazu gerade die Bahn. Auf dem zweiten Bild hat er es endlich geschafft und die Bahn zurückgesetzt (nach rechts), von wo aus er sie wieder nach Bühlau fahren kann. Dieser Gleisstummel wird nur noch im Notfall für solche Fälle genutzt. Früher fuhr dort eine Straßenbahnlinie bis auf die Wilhelm-Franke-Straße weiter. Seit vielen Jahre sind die Gleisanlagen aber nun schon nicht mehr vorhanden.



Am 21. Juli 2008 abends nach 20 Uhr ist der (Straßenbahn-) Betriebshof Bühlau noch an das Gleisnetz angeschlossen.



Ein dreiviertel Jahr zuvor (Foto vom 2. November 2007) hat man hier begonnen alle abgestellten Tatraeinheiten abzuziehen. So fährt auch diese dreiteilige Einheit gerade wahrscheinlich wie schon ihre alten Artgenossen ihre letzte Fahrt (kurz hinter dem Betriebshof Bühlau, der sich gleich recht hinter der Fußgängerampel befindet). Viele Dresdner Tatra-Bahnen sind verschrottet wurden, oder man konnte sie noch ins (osteuropäische) Ausland verkaufen. Teilweise werden sie bei besonderen Anlässen noch eingesetzt, bzw. verkehren solange im Liniendienst, bis im Frühjahr 2010 die letzten bestellten Niederflurbahnen aus Bautzen (vom Typ NGTD 12DD) eintreffen und alle noch verbliebenen Tatra-Bahnen ersetzten. Zur Zeit haben sie ihre zweite Blüte als Linie E3 (oder 3) auf der Strecke vom Wilden Mann nach Coschütz bzw. Dresden-Plauen als Unterstützungsfahrzeuge. Dort werden sie auch als dreiteilige Garnitur eingesetzt, wo jeder Wagen motorisiert ist! So etwas habe ich hier in Dresden noch nicht gesehen. Bei 3 Wagen waren bisher immer nur die beiden ersten angetrieben. Deshalb haben sich heute am 30. November 2009 wieder viele Fotografen aufgemacht, um so eine seltene Einheit auf der Linie 3 in Dresden vor die Linse zu bekommen. Ich hatte dieses Glück bereits vor ein paar Tagen zweimal:






Nun aber weiter auf der Linie 11. Denn nun wird es ernst!



Freitag, 19. September 2008. Es ist vorbei!

Die letzte Straßenbahn vor der über ein Jahr währenden Vollsperrung der Linie 11 nimmt planmäßig 17:37 Uhr die Fahrgäste auf. Darauf folgt um 17 Uhr 40 schon der erste Bus des Ersatzverkehrs. Mit diesem bin ich dann auch gleich mitgefahren und musste mit ansehen, wie kaum, das die letzte Bahn durch war, schon überall entlang der Strecke die Haltestellenaushänge abgenommen wurden, die Oberleitung demontiert wird und erste Baumaßnahmen getroffen werden.




Am Samstag, 20. September 2008 gegen 19 Uhr, konnte ich dann hautnah erleben, was es heißt die Fahrgäste einer gut ausgelasteten extra langen Straßenbahn (45 Meter lang - Typ NGTD 12 DD) in einem 18 Meter langen Mercedes-Gelenkbus unterbringen zu wollen. Die Leute stauten sich schon vorher an der Haltestelle am Albertplatz auf einer Länge, die mindestens doppelt so lang wie der Gelenk-Bus war.



29. September 2008, 13:43 Uhr. Die Bahnen fahren jetzt wegen den Bauarbeiten für die Waldschlösschenbrücke und den Bauarbeiten für die Zufahrtstunnel nur noch bis zur vorläufigen Endhaltestelle Nordstraße. Mit Hilfe einer Weiche können die Zweirichtungs-Niederflurbahnen auf das andere Gleis fahren und kommen von dort aus zurück nach Dresden-Zschertnitz. Das Ende des knappen Gleises (es passte gerade so eine kurze 30-Meter-Straßenbahn drauf) zeigt die rote Markierung auf der Fahrbahn an. Danach gab es nur noch Asphalt.




Diese Bilder zeigen den geänderten Straßenverlauf am Waldschlösschen am 13. Oktober 2008 früh kurz vor 7 Uhr.



Sonntag, 30. November 2008, 16 Uhr. Die Sonne geht unter und die Baustelle am Waldschlösschenareal sieht ganz friedlich aus. Rechts im Hintergrund die Altstadt von Dresden mit der Albertbrücke. Direkt dahinter die Frauenkirche.



8. Dezember 2008. Im Schienenersatzverkehr von der Haltestelle Nordstraße (zeitweise auch schon ab dem Bahnhof Dresden-Neustadt) wie immer nach Bühlau hoch. Dieser Mercedes-Bus hatte bestimmt schon fast 20 Jahre auf dem Buckel.



28. Dezember 2008. Die Autos kämpfen sich durch das Labyrinth. Die Straßenführung ist teilweise sehr eng und kurvig. Zeitweise müssen größere Fahrzeuge wie LKW, und die Busse des Ersatzverkehrs, an einer Stelle anhalten, um den Gegenverkehr vorbeizulassen, so wenig Platz ist neben der Baustelle für die östliche Tunnelzufahrt vorhanden. Da hätte ich mit den Busfahrern nicht tauschen wollen.




7. März 2009. Während des Frühjahr steigt die Elbe an und auch die neu gebauten Pfeiler der neuen Waldschlösschenbrücke (Bildmitte) sind vom Wasser umflutet, obwohl sie eigentlich auf den Elbwiesen stehen. Auf dem zweiten Bild (was ich auch schnell aus dem vorbeifahrenden Bus gemacht habe) sieht man die Stelle, wo die neue Elbquerung hinkommt, genau von einem Ufer zum anderen. Im Vordergrund ist der Sockel zu sehen, auf dem die nördliche Vorbrücke der Waldschlösschenbrücke ruhen wird. Der Verkehr kommt aus einem Tunnel, der direkt unter der Stelle herauskommt, wo ich mich gerade befinde. Danach folgen die momentan im Wasser stehenden Pfeiler. Und das graue Betonteil auf der anderen Elbseite ist der Sockel für die dortige Vorlandbrücke.



Ein reich verzierter Ersatzbus für die Linie 11, in diesem Fall ein neuerer Gelenkbus des polnischen Herstellers Solaris (aber so schlecht sind die Busse nicht) lädt am 10. April 2009 kurz nach Mittag die wartenden Fahrgäste der Linie 11 an der Haltestelle Nordstraße ein, die vor ca. 3 Minuten mit der Linie 11 aus der Innenstadt hier angekommen sind.



Am 15. April 2009 sieht es auf der Bautzner Straße im Bereich der Haltestelle Angelikastraße morgens gegen 5 Uhr recht wild aus. Die Fahrzeuge können/müssen in beiden Richtungen die südliche Fahrbahn nehmen, während die nördliche und die mittig gelegene Kombi-Haltetelle für Bus und Bahn zur Zeit gebaut wird.



An der Endhaltestelle in Bühlau steht am 19. April 2009 ein neuer Mercedes-Citaro-Gelenkbus mit Designpaket (sieht fast aus wie der 4-achsige Capacity; siehe das Bild des Capacity in Dresden-Bühlau vom 21. September 2007 unten) bereit (anstelle der sonst verkehrenden Straßenbahn), um gleich wieder als Linie EV11 die Fahrgäste zur Nordstraße zu bringen, wo sie dann in die Straßenbahn umsteigen können/müssen, um weiter in die Innenstadt zu kommen.




Nach wenigen Minuten Aufenthalt in der Nordstraße (hinter dem Probefahrtbus von Mercedes wartet schon der nächste Bus, diesmal ein Solaris) muss der Busfahrer dann wieder die fast 20 minütige Strecke nach Bühlau hoch bewältigen. Wenn der Stau zu schlimm wurde, gab es teilweise so schnell keine kurze Pause für die Fahrer. Die Busse verkehrten während der Hauptzeiten alle 7,5 Minuten, um die höhere Aufnahmefähigkeit der hier verkehrenden 45 Meter langen Straßenbahnen etwas auffangen zu können. (Bild vom 20. April 2009)



Am 30. Mai 2009 kurz vor 20 Uhr hat gerade ein Bus der Linie EV11 die Stelle passiert, wo der nördliche Zufahrts-Tunnel inzwischen fertig ausgehoben wurde.



Auch Schnecken benutzen die Bautzner Landstraße wie man hier am 26. Juni 2009 mittags sehen kann (in Höhe der Haltestelle Am Weißer Adler). Zum Glück ordnungsgemäß auf dem Fußweg, denn die Bautzner Landstraße ist auch in diesem Bereich sehr stark befahren. Links im Bild ist ein älterer gelber Bus der Marke Mercedes der Linie EV 11 zu sehen, der gerade in die Stadt Richtung Haltestelle Nordstraße fährt.



3. Juli 2009 kurz vor 17 Uhr: Die Tage des alten Betriebshofes in Dresden-Bühlau sind vor wenigen Monaten endgültig abgelaufen. Die Zeit der Vollsperrung der Strecke für die Straßenbahnen haben die Dresdner Verkehrsbetriebe genutzt, um die Gleise auf weiten Teilen zu sanieren. Hier hat man dann gleich die alten Weichen komplett ausgebaut, so dass die Straßenbahnen nicht mehr das Depot ansteuern können.



Sehr idyllisch sieht auch das Wartehäuschen der Haltestelle am Betriebshof Bühlau (stadteinwärtige Haltestelle) am gleichen Tag von hinten aus. Vielleicht liegt es daran, dass bis vor wenigen Monaten dort direkt daneben ein Blumenladen zu finden war. Inzwischen ist dort allerdings eine Versicherungsvertretung eingezogen.



Am 8. Juli 2009 gegen 4 Uhr am Morgen ist es noch recht ruhig auf den Straßen, nur eine Zweirichtungs-Straßenbahn der Linie 11 fährt gerade gegenüber der Haltestelle des zeitweiligen Ersatzverkehrs am Bahnhof Dresden-Neustadt vorbei. Die Linie 11 hat allerdings nur kurzzeitig diese Haltestelle genutzt, nämlich dann, wenn die Busse der Linie EV 11 schon ab dem Bahnhof Dresden-Neustadt nach Bühlau hoch gefahren sind.



Am 10. Juli 2009 sind endlich die ersten Teile (links im Bild) der neuen Waldschlösschenbrücke in Dresden per Tieflader (rechts im Bild) aus Belgien angekommen, wo sie zusammengeschweißt worden sind. Inzwischen, heute am 30. November 2009, ist die gesamte Brücke bereits fast fertig zusammengebaut/zusammengeschweißt. Spätestens im Februar nächsten Jahres soll sie dann auf ihren Pfeilern über der Elbe ruhen. Die Verkehrsfreigabe kann allerdings erst 2011 erfolgen, wenn auch die beiden Vorbrücken fertig installiert sind und alle notwendigen Arbeiten abgeschlossen sind.



Eine Straßenbahn der Linie 11 wartet am 12. Juli 2009 gegen 18 Uhr auf dem kurzen Gleisstück an der Nordstraße auf ihre Rückfahrt nach Zschertnitz. Die Haltestelle auf der stark befahrenen Straße wurde mit Ampelanlagen abgesichert.



Diese Stelle (rechter Bildrand) unweit des Waldschlösschens war die engste während der Bauzeit. Aufgenommen am Sonntag, 26. Juli 2009, gegen 7 Uhr. Hier mussten die Busse zeitweise warten, wenn Gegenverkehr kam. Dies hat man dann im Laufe der Zeit etwas entschärfen können, indem man die Metallwand etwas zum Tunnel (die Baustelle hinter der Straße) hin versetzt hat, so das zwei vollwertige Fahrbahnen entstanden. Im Hintergrund, etwa in der Bildmitte, ist auch schon eine Straßenbahn zu sehen (das gelbe/schwarze Objekt), die auf ihren Einsatz an der Haltestelle Nordstraße wartet, um den (meist vollen) Bus des Ersatzverkehrs aus Bühlau aufzunehmen und in die Stadt zu bringen. Zum Vergrößern einfach auf das Bild klicken.



Am 2. September 2009 kurz nach 7 Uhr ist inmitten der Baustelle am Waldschlösschen bereits schon ein Stück der Straßenbahnstrecke mitsamst den Gleisen fertig betoniert.



Am 8. September 2009 erwische ich eine der nachbestellten neuen 45-Meter-Straßenbahnen für Dresden auf Testfahrt auf der neuen Strecke der Linie 7 in Dresden-Gompitz. Die 2833 wird auch wie die noch folgenden 12 Bahnen (bis Nummer 2843) stark ausgelastete Strecken in Dresden bedienen. Dazu gehört neben der Linie 7 auch "unsere" 11.



S-Kurven-Schikane auf der Bautzner Straße am Waldchlösschen am 13. September 2009 früh gegen 8 Uhr. Hier saßen oft auch die Solaris-Busse des Ersatzverkehrs auf der unebenen Strecke sehr lautstark auf.



Am 30. September können die Autos nun schon die neue Fahrbahn auf der Bautzner Straße am Waldschlösschen nutzen. Der Bau der Gleisanlagen schreitet auch schon voran und die bisherige Fahrbahn (im Bild vor den Gleisanlagen) kann nun auch erneuert werden, damit dort die Fahrzeuge später in die Stadt (nach rechts auf dem Bild) fahren können, während die Fahrbahn hinter den Gleisen dann ausschließlich für Fahrzeuge in landwärtiger Richtung (nach links) genutzt werden kann. Im Hintergrund des Bildes wächst mit Hilfe des Kranes die neue Brücke. Davor sind die betonierten Pfeilerfundamente zu sehen.



Auch am 30. September 2009 kann man neben den Elbwiesen auf der Altstädter Seite von Dresden den Fortschritt beim Zusammenbau der neuen Waldschlösschenbrücke (aus nächster Nähe) bewundern.



Am 28. Oktober 2009 warte ich gegen Mittag an der Endstation der Linie 11 in Dresden-Bühlau in einem alten Mercedes-Bus des Ersatzverkehrs darauf, das er endlich los fährt (auch wenn mein Bein im Bild zu sehen ist: Ich mache nichts schmutzig!).



Am 27. November 2009 ist der Zusammenbau der neuen Waldschlösschenbrücke schon weit fortgeschritten. Links im Bild sieht man unterhalb des Waldschlösschenareals und oberhalb des Brückensockels unter anderem das neue Tunnelloch des östlichen Ausfahrtstunnel zur Bautzner Straße hin.



Ebenfalls am 27. November 2009 ist nun auch schon die 38. 45-Meter-Bahn in Dresden eingetroffen (die 2838) und fährt auch am Bahnhof Dresden-Neustadt vorbei ihre Proberunden. Hoffentlich kann ich sie bald auf der Linie 11 begrüßen und mitfahren.





Und am 28. November 2009 war es dann endlich soweit:

Die Straßenbahnlinie 11 in Dresden verkehrt nach mehr als 14 Monaten Komplettsperrung wieder fahrplanmäßig von Zschertnitz nach Bühlau und zurück.


Das Bild zeigt die 2802 (45-Meter-Straßenbahn NGTD 12 DD) an der Haltestelle Betriebshof Bühlau gegen 8:18 Uhr. Die müsste man jetzt eigentlich langsam umbenennen. Der Betriebshof wird nicht mehr genutzt, und in ein paar Monaten soll auf diesem Gelände ein neues Hallenbad für diese Ecke von Dresden am Rand der Dresdner Heide entstehen, so dass er wohl abgerissen wird.


So, das waren ein paar Bilder zur Straßenbahnlinie 11 und zur Baustelle Waldschlösschenbrücke, die ich selber in den letzten 3 Jahren mit meinen beiden Handys aufgenommen habe.

Ich hoffe, es hat Euch gefallen.

Machts gut.

Rolf Schreiter

aus Dresden

Samstag, 28. November 2009

Straßenbahnlinie 11 in Dresden fährt wieder bis nach Bühlau!

Hallo!

Nun ist es wieder soweit, die Straßenbahnlinie 11 in Dresden fährt ab heute (28. November 2009) endlich wieder bis nach Bühlau und zurück nach Zschertnitz. An der Haltestelle Betriebshof Bühlau (den es eigentlich so jetzt gar nicht mehr gibt) habe ich um 8:18 Uhr dieses Bild gemacht:


Vor fast 15 Monaten habe ich am 19. September 2008 um 17:37 Uhr noch mit meinem vorherigen Handy dieses Bild gemacht, was die letzte Straßenbahn vor der Streckensperrung zeigt:


Viel hat sich getan in der Zeit, als ich statt der Straßenbahn jeden Tag die teilweise gnadenlos überfüllten Ersatzbusse nehmen musste:

An den Elbschlössern ist auf einem längerem Stück die komplette Gleisanlage erneuert worden und die Haltestelle neu und behindertengerecht ausgeführt worden.

Auch wurden die Gleise zwischen der Mordgrundbrücke bis zum Betriebshof Bühlau ausgetauscht. Nur im Bereich der Haltestelle Plattleite am Weißen Hirsch hat man den alten Zustand vorübergehend noch gelassen. Die Bautzner soll ja sowieso mal noch in den nächsten Jahren neu konstruiert werden.

Und natürlich sind im Bereich der Waldschlösschenbrücke und den angrenzenden anzupassenden Straßen 2 Haltestelle neu umgebaut worden (behindertengerecht). Alles in allem viel schöner und praktischer.

Doch jetzt ist es endlich vorbei, und zwei hübsche Mädchen haben mir im Auftrag der DVB (Dresdner Verkehrsbetriebe) heute eine goldene Weihnachtsbaumkugel samt Anhänger der DVB (Vielen Dank für Ihre Geduld... und wünschen Ihnen ein schönes Weihnachtsfest) in der Straßenbahnlinie 11 überreicht, um sich für die Treue zu bedanken und gleichzeitig für die entstandenen Unannehmlichkeiten zu entschuldigen.

Nun rumpelt es zwar wieder auf der Straße (das höre ich von meinem Zimmer aus, obwohl mein Fenster entgegengesetzt von der Bautzner Landstraße ist und hier eigentlich die Gleise auch ausgewechselt wurden) aber das ist mir lieber als z. B. an der Haltestelle Nordstraße immer auf den Bus oder die Straßenbahn zu warten und auch überhaupt tritt jetzt hier wieder mehr Ruhe und Kontinuität ein.

Vielleicht stelle ich in den nächsten Tagen noch ein paar Bilder ein, die die Veränderungen und Baumaßnahmen entlang der Linie 11 und der Waldschlösschenbrücke in den vergangenen Monaten zeigen.

Endlich ist es vorbei!

Allzeit Gute Fahrt wünscht

Rolf Schreiter

Freitag, 27. November 2009

Ein aktuelles Bild von der Waldschlösschen-Baustelle in Dresden

Hallo!

Heute ein "Schnappschuss" von der Baustelle Waldschlösschenbrücke in Dresden.

Zu sehen ist rechts im Bild die Brücke, wo gerade die Bögen zusammengeschweißt werden.


Links im Bild sieht man das Waldschlösschenareal (mit dem großen Häuserblock), wo sich ein Biergarten befindet, von wo aus man einen schönen Blick über Dresden hat.

Darunter sieht man die Tunneleinfahrt, wo auch zur Zeit gebaut wird.

In der Mitte des Bildes befindet sich die Elbe, die man allerdings jetzt nicht aus dieser Perspektive sehen kann, da ihr Flussbett im Normalfall ja tiefer als die Elbwiesen liegt.

Wird Zeit, dass sie fertig wird!

Schöne Grüße aus Dresden von

Rolf Schreiter

Die 2838 ist auch schon in Dresden eingetroffen!

Hallo Straßenbahnfans!

Heute fuhr am Bahnhof Dresden-Neustadt diese neue Straßenbahn aus Bautzen vorbei, als ich gerade am Ersatzverkehr auf die Linie EV 11 nach Bühlau wartete:


Die 2838 muss erst gerade frisch aus Bautzen gekommen sein, denn ich habe sie heute das erste Mal in der Stadt gesehen und am Heck ist auch die Anzeige Testfahrt zu sehen (leider wird die Anzeige durch mein Handy nicht richtig deutlich dargestellt).

Da bin ich mal gespannt, wann sie denn im Linienbetrieb anzutreffen ist. Morgen am Samtag, 28. November 2009, fährt ja auch unsere gute "alte" Linie 11 wieder bis nach Bühlau hoch, und da bin ich mal gespannt, wann sie denn dort auftaucht. Die 2837 habe ich gestern bereits auf der Linie 11 verkehren sehen. Ich freue mich da immer, dass wie hier oben so gutes Wagenmaterial bekommen.

So, da fehlen bis zur 2843 nur noch 5 Bahnen.

Schöne Grüße aus Dresden von

Rolf Schreiter

Samstag, 21. November 2009

Straßenbahn 2837 in Dresden eingetroffen!

Hallo Straßenbahnfans und Co.!

Am Ende meines allmorgendlichen Spaziergangs stand heute an der Endhaltestelle der Straßenbahn Linie 3 am Wilden Mann in Dresden wie fast immer eine 45-Meter-Straßenbahn bereit. Aber heute war es eine besondere. Nämlich eine ganz neue. Die 2837! Also die 37. aus der Serie der 45-Meter-Bahnen.


Die hatte ich bisher noch nicht gesehen, sie kann also erst in den letzten Tagen im Linienbetrieb eingesetzt worden sein.

Da fehlen jetzt bis zur voraussichtlich letzten Bahn aus Bautzen (der 2843) nur noch 6 Bahnen.

Allzeit Gute Fahrt wünscht

Rolf Schreiter

Samstag, 31. Oktober 2009

Neues Video bei Youtube eingestellt - Solaris-Gelenkbus der DVB mit Werbung für den Dresdner Nachtverkehr

Hallo Technik-Fans!

Unter www.youtube.com/user/Blogbetreiber habe ich wieder ein neues kurzes Video eingestellt.

Diesmal ein Solaris-Gelenkbus der Dresdner Verkehrsbetriebe der gerade an 2 Haltestellen in der Nähe der Messe Dresden abfährt, der ganz in einem dunkelblauen Farbton mit Werbung für das Dresdner Nachtnetz beklebt ist.



Aufgenommen mit meiner Handycam. Deshalb bitte nicht zu viel von der Auflösung erwarten!

Schöne Grüße aus Dresden von

Rolf Schreiter

Freitag, 23. Oktober 2009

Neue Videos der Dresdner Straßenbahn bei Youtube eingestellt

Hallo!

Wer Lust hat, ich habe 3 neue kurze Videos der Dresdner Straßenbahn bei Youtube eingestellt unter:

www.youtube.com/user/Blogbetreiber

1. Niederflurbahn NGT D12DD an der Gleisschleife in Dresden-Pennrich.



2. Niederflurbahn NGT D12DD 2836 auf Testfahrt (frisch aus Bautzen) in Dresden-Gompitz/Pennrich.



3. Und eines von heute früh, als ich am Bahnhof Neustadt in Dresden eine seltene Tatrabahneinheit mit 3 angetriebenen Wagen noch einmal vor die Linse bekam.



Aufgezeichnet sind alle mit meinem Handy (320x240 Pixel). Also nicht zu viel von der Qualität erwarten!

Schöne Grüße aus Dresden von

Rolf Schreiter

Dienstag, 20. Oktober 2009

3-teilige-Tatrabahneinheit in Dresden heute auf Linie 3 im Regelbetrieb!

Hallo!

Heute war ich etwas spät dran mit meinem Morgenspaziergang und es war schon gegen um 12, als ich am Bahnhof Neustadt auf die Linie 11 nach Dresden-Bühlau wartete.

Da kam doch tatsächlich zu dieser Zeit noch einmal der Starßenbahnzug mit den 3 angetriebenen Tatrawagen angefahren. Genau von Coschütz nach Wilder Mann. Heute auch als Linie 3 und nicht als E3 (Studentenexpress) wie in einem der vorherigen Artikel geschrieben.

Da ich nicht unbedingt schnell nach Hause musste, habe ich es mir nicht nehmen lassen und bin schnell zur Straßenbahnhaltestelle rübergerannt und habe mich in den letzten Wagen gestellt. Wollte ich doch mal das Tatra-Feeling mit 3 angetriebenen Wagen kennenlernen. Ich fand das dann auch ganz nett in diesem langen Straßenbahnzug zu sein (mit ungefähr 45 Meter sind diese 3 Wagen genauso lang wie unsere modernen 45-Meter-Bahnen NGT D12DD), allerdings nutze der Fahrer die vorhandene Motorleistung sehr bescheiden, so da ich an der Haltestelle Trachenberger Platz ausstieg, und dieses Foto machte:


Danach konnte ich dann gleich mit der Buslinie 91 (Kaditz - Waldschlösschen) Richtung Bühlau nach Hause fahren.

Alles Gute aus Dresden.

Eurer

Rolf Schreiter

PS. Übrigens ist das heute eine andere Tatraeinheit als das Foto vom 16. Oktober. Der erste Wagen hat eine andere Betriebsnummer!

Freitag, 16. Oktober 2009

Dresden: Überraschenderweise wieder Tatrabahnen mit 3 (motorisierten) Wagen im Einsatz!

Hallo Allerseits!

Heute früh dachte ich, ich sehe nicht richtig. Fuhr am Bahnhof Dresden-Neustadt doch tatsächlich eine Garnitur mit 3 Tatrabahnwagen ein.


Seit der Beschaffung der 45 Meter und 41 Meter langen Straßenbahnen in Dresden bis 2005 wurden alle 3-teiligen Straßenbahnzüge mit Tatrabahnen abgestellt, bzw. fuhren nur noch auf anderen weniger stark frequentierten Strecken mit 2 Wagen. Dabei werden hier in Dresden im Gegensatz zum Beispiel zu Leipzig immer beide Wagen angetrieben, da hier recht steile Bergstrecken auf manchen Linien zu überwinden sind, was zum Beispiel in Leipzig nicht so der Fall ist.

Jedenfalls kam da dieser 3-teilige Tatrazug an, was mich schon sehr verblüffte, weil auf der Linie 3 vom Wilden Mann nach Coschütz eigentlich fast ausschließlich neue 45 Meter-Bahnen eingesetzt werden, und dann waren auch noch alle 3 Wagen motorisiert! Toll.

Ich konnte dann zum Glück schnell ein Bild machen mit meinem Handy, welches oben zu sehen ist. Mitgefahren bin ich nicht (hätte mich ja mal gereizt, mit 3 angetriebenen Tatrawagen mitzufahren - die beschleunigen bestimmt ganz gut) , weil ich gerade schon vom meinem täglichen Morgenspaziergang kam, und dann erst mal nach Hause wollte.

Dieser Tatrazug fuhr als Linie E3. Das heißt, er fährt auf der Strecke der Linie 3, allerdings verkürzt nur bis Dresden-Plauen statt nach Coschütz im Süden von Dresden, um die starken Ströme besonders durch die Studenten aufzufangen, da die Linie 3 ja an der Technischen Universität Dresden sowie auch an Teilen der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Dresden vorbeifährt. Durch die eingeschobenen Verstärkerfahrten (E) wird der 10-Minuten-Takt auf 5 Minuten verbessert.

Das letzte Mal habe ich glaube ich einen 3-teiligen Tatra-Bahn-Zug vor ein paar Monaten auf der Linie 11 (Bühlau - Zschertnitz) fahren sehen, sowie am 3. November 2007, als das Straßenbahndepot Betriebshof Bühlau leergeräumt wurde. Alle Tatrabahnen die dort abgestellt waren, wurden verlegt. Ein kurzer Beitrag mit Foto ist unter dem 3. November 2007 in meinem Blog zu finden. Allerdings hatte dieser Zug nur 2 angetriebene Tatrawagen, der letzte Wagen war nur ein Beiwagen.

So, mal sehen ob ich ihn noch einmal erwische heute, dann werde ich mal ein Stück mitfahren.

Alle Gute wünscht

Rolf Schreiter



Nachtrag:

Wie ich heute am Telefon von einem DVB-Mitarbeiter erfuhr, wird diese Garnitur mit 3 angetriebenen Tatrabahnwagen seit Anfang dieser Woche (wegen den Schulferien in Sachsen) als Linie E3 nach Dresden-Plauen eingesetzt, um zu Spitzenlastzeiten früh von 7 Uhr bis 9 Uhr 30 besonders das hohe Aufkommen an Studenten auf dem Weg zur Universität bewältigen zu können. Somit wird dieser Zug auch nächste Woche früh noch verkehren.

Vielleicht schaffe ich es ja dann noch einmal mitzufahren.

Rolf